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When the travel bug hits...

Travelling with kids...
Travelling with kids...

 My soul is 

in the sky.

*William Shakespeare*

 

Einmal ans andere Ende der Welt bitte.

 

Gesagt. Getan. Da unser Visum erst ca. 3 Wochen vor dem geplanten Abflugtermin durchgegangen ist, musste alles sehr schnell gehen. Nina von   STA Travel  war super geduldig mit uns. Seit Februar hieß es warten, bis das Visum endlich durch ist, um unsere Flüge zu buchen. Unsere Wunsch-Flüge waren zum Glück noch verfügbar und somit wurde endlich alles fixiert. Gebucht haben wir gleich den Hin- & Rückflug. Es ist einfach um vieles günstiger. Und da wir ohnehin wissen, wann wir das Land wieder verlassen "müssen" gibt es auch keinen Grund die Flüge separat zu buchen. 

 

 Eine 28-stündige Flugreise mit Kleinkind? Ja - genau das hatten wir vor uns, um ans andere Ende der Welt zu reisen.  Schneller geht es nicht.  Und Neuseeland ist ja nicht gerade ums Eck. 

 

Letzten Sonntag ging es also los. Mittags waren wir noch mit der Familie beim Italiener **lecker**. Und danach ging es mit vollem Magen am späten Nachmittag zum Flughafen. Den Weg dorthin hat Leon gleich mal verschlafen. 

Gettin' cosy for the 12 hour flight to Singapore
Gettin' cosy for the 12 hour flight to Singapore

Doch dann ging das Abenteuer auch schon los. Die Kofferabgabe: heutzutage alles nur mehr automatisch. Unsere Koffer hatten gerade mal    21 & 24kg - yeah! Leichtes Gepäck sozusagen. Nur das Nötigste, mehr hat ohnehin nicht in den Koffer gepasst. Packen für 2 Jahreszeiten - Winter & Sommer. Eine Aufgabe für sich.  Es sollten    auch noch einige "Lieblingssachen" mit auf die Reise. Viele  Kleidungsstücke wie Jacken oder Pullis    haben wir  vakuumiert - was für eine geniale Erfindung.  Deshalb haben sogar    ein paar Bücher Platz gefunden.  Schon ein eigenes Gefühl, wenn man seinen Koffer für ganze 9 Monate packt - nicht mal eben für 2 Wochen Strandurlaub auf Mallorca. 

 

 Jetzt hieß es Abschied nehmen und dann ab durch die Sicherheitskontrolle. Das mühsam eingepackte Handgepäck wieder öffnen und alle Elektrogeräte rausfischen. Das ist echt mühsam. Und nebenbei noch aufpassen, dass Leon nicht abhanden kommt.  Dann wieder versuchen, alles zu verstauen und ab zum Abfluggate. Das Warten auf das Einsteigen war wohl das  Langweiligste    für Leon.  Viel zu spät haben wir den Spielplatz in der Nähe unseres Gates entdeckt. 

 

Mit Kleinkind hat man keinen Vorrang mehr beim Einsteigen - da war ich schon etwas erstaunt - nur Business-, First-Class und Star Alliance Members dürfen als erste einsteigen. Was für eine Welt. Ist ein 3-jähriger kein Kleinkind mehr? Nun gut, auf zur Reihe 38 und los ging's. Wir hatten richtiges Glück:wir zwei hatten eine ganze Reihe für uns. Einen Platz extra **juhuuu** Das hat vieles einfacher gemacht. 

 

Aber erstmal wurde das Board-Entertainment-Programm erkundet. Abflug war nach 22.00 Uhr - im Grunde eine tolle Zeit. Es gab  noch Abendessen, dass aber erst nach über einer Stunde serviert wurde - leider wieder kein "Vortritt" für die Kleinen und Leon musste geduldig auf sein Essen warten. Hat er super gemacht! 

Singapore Airport - an amazing location - with lots of things to discover
Singapore Airport - an amazing location - with lots of things to discover

 Nun ja - nach dem nicht wirklich guten Flugzeug-Essen    ging es gleich über in den Schlafmodus - Leon hat erstaunlich gut geschlafen - er hatte auch zwei Plätze und konnte sich super ausstrecken. Ich hingegen hab nur so ungemütlich vor mich hin gedöst und gehofft, dass wir bald ankommen. Was für Probleme wir "Großen" doch haben :-D  Und dann war es bald soweit und unser erstes Ziel war erreicht: SINGAPORE

Etwas enttäuscht gingen wir  von Board. Leider war es wegen leichten Turbulenzen nicht möglich, Frühstück zu servieren. Und als sie vorbei waren, war die Zeit leider zu kurz. Schade. Somit haben  wir hungrig (Leon's Lieblingswort) das Flugzeug verlassen, und nach dem Terminalwechsel mit dem Bus erstmal  den Flughafen nach was Essbarem abgesucht.  Nach 'nem schnellen Burger King Essen    hatten wir noch ein bisschen Zeit und haben den tollen Schmetterlingsgarten besucht. 

 

Und  dann    sind wir über zwei Spielplätze zum nächsten Abfluggate inklusive Sicherheitskontrolle gedüst. Leon hat zwischen zwei Sitzreihen vor dem Gate noch 2 Singapore Dollar gefunden und   so    konnten wir uns sogar noch eine Flasche Wasser kaufen, ohne Geld zu wechseln. :-) 

 

Dieses Mal flogen wir auch endlich mit Singapore Airlines - hm... das Board-Entertainment-Programm war leider etwas (sehr)veraltet aber sonst war der Service schon toll. Vor allem die heißen Tücher nach dem Einsteigen und vor den Mahlzeiten.  Das Essen im Flugzeug ist ja immer etwas - naja - nicht wirklich  als Essen zu definieren. Aber es war ein Ende in Sicht. Wieder ein Nachtflug. Wieder langes Warten für Leon auf das Essen... Und dann ging es auch gleich wieder ins "Bett".  Und schon bald haben wir australischen Boden erreicht. Beim    technischen Zwischenstopp in Melbourne mussten wir quasi einfach eine Runde im Flughafen drehen - durch die Sicherheitskontrolle inkl. Sprengstofftest - eh klar - und wieder zurück zum Gate. 

Playground at Singapore Airport
Playground at Singapore Airport

Dort mussten wir dann noch ca. eine Stunde warten, bis wir wieder ins Flugzeug einsteigen durften. Ganz früh am Morgen war es in Australien - alles dunkel. Alles ruhig. Leon freundete sich gleich mit ein paar Jungs an und machte die Spielwiese   am  Gate unsicher. 

 

Unser letzter Flug war wirklich sehr angenehm - vor allem sah man Leon endlich als "Kleinkind" und er bekam sein Essen vorher. Das war wirklich sehr nett. Und super für Leon.

Dann hatten wir es auch schon fast geschafft, nur mehr ein paar Stunden bis wir unser Ziel endlich erreicht haben. Wir haben probiert noch ein wenig zu schlafen, um die 10-Stunden Zeitverschiebung besser wegzustecken. 

 

Ach was war ich froh, als wir endlich gelandet waren - Leon schlief aber mittlerweile so fest, dass er nicht mal aufwachte. Ojeeeee... Zum Glück gibt es noch freundliche Leute. Eine nette Dame half mir mit unserem Handgepäck bis zur Passkontrolle, ich hatte Leon auf dem Arm, der immer noch tief  und fest schlief - langsam kam auch  er wieder zu sich und wir kamen ohne Probleme durch die Passkontrolle. 

Arrived at our destination - New Zealand here we are!
Arrived at our destination - New Zealand here we are!

Und dann warteten wir gespannt am Gepäcksband auf unsere Koffer - hoffentlich haben auch sie es bis ans andere Ende der Welt geschafft. 

Schon bald sichteten wir unsere Koffer und waren erleichtert. Dann ging es noch durch eine weitere Sicherheitskontrolle - man darf weder Essen noch sonstiges  einführen (kein Essen, keine Federn, keine tierischen Produkte...). 

 

Auch hier kamen wir ohne Probleme durch. Wir wurden schon freudig erwartet und sehr  herzlich von Melissa & Scott empfangen. 

 

Und los geht unser Abenteuer am anderen Ende der Welt.

 

Stay tuned xxx 

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