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When the travel bug settles...

We can't adjust 

the wind

but we can adjust

the sails.

 

-Thomas S. Monson-

Settling in on the other side of the world with this sunset
Settling in on the other side of the world with this sunset

Seit fast zwei Wochen sind wir jetzt am anderen Ende der Welt. Knapp eine Woche haben wir gebraucht, bis wir uns an die neue Zeitzone (10  Std.    Unterschied) gewöhnt haben. 

 

Dieser Sonnenuntergang  - unser Ausblick von unserem neuen Zuhause. 

Ich genieße die bergfreie-Aussicht in vollen Zügen. 

 

Langsam kehrt etwas Routine ein in unseren Tagesablauf.

 

Gleich am ersten Tag  hat uns Liss   in der Schule, der Preschool und der Playgroup vorgestellt - zwar ein bisschen viele Eindrücke und neue Gesichter an einem Tag (vor allem für den müden Leon) - aber alle haben uns herzlich willkommen geheißen auf der anderen Seite der Weltkugel. 

 

Ein gutes Gefühl, gleich so herzlich in eine Gemeinschaft aufgenommen zu werden.

Cosy fire keeping us warm in New Zealand Winter
Cosy fire keeping us warm in New Zealand Winter

 Die ersten Tage haben wir dann genutzt um den Jetlag loszuwerden. Den ganzen Tag wach bleiben - der Tiefpunkt war kurz nach Mittag, da hätt' ich mich am liebsten hingelegt und geschlafen. Aber Leon und ich haben tapfer durch gehalten. Die ersten paar Abende bin ich dann gleich nach dem Abendessen mit Leon ins Bett und war meist so gegen 2.00 wieder wach... :-/ konnte zum Glück  aber nochmal einschlafen und bis morgens dahin dösen. 

 

Eine große Umgewöhnung  ist wohl die Heizung. Der Winter hier ist im Vergleich zu unserem sehr mild, die Wärmedämmung der Häuser dahingehend fast nicht vorhanden und die einzige Heizung im Haus das Feuer. 

 

In der    ersten Woche war das Wetter ziemlich ungemütlich und daher war es irgendwie überall im Haus, außer vor dem Feuer, kalt.  Aber entweder ist es jetzt deutlich milder oder wir haben uns mittlerweile an das Klima gewöhnt. 

 Es macht aber auch richtig Spaß, einzuheizen. Das Feuer am Leben zu halten. Die ganze Nacht.  Damit man es auch morgens noch schön warm hat. 

Exploring the surrounding bush
Exploring the surrounding bush

Mit unseren kleinen "Local Guides"Angus & Livi wird    nach der Schule der Busch erkundet. Was für eine atemberaubende Landschaft sich da auftut- erinnert mich  irgendwie an Afrika - obwohl ich noch nie dort war.

Und das wirklich direkt vor der Haustüre - Natur pur. 

 

Und das Beste ist, dass es keine giftigen Tiere gibt. Im Wasser gibt es Aale - gesehen haben wir (noch) keinen. In unserem "hauseigenen" kleinen Teich sind vor kurzem ein paar eingezogen. Mal sehen, ob wir die mal zu Gesicht bekommen.

 

Der reine Naturspielplatz für Kiddies. Frische Luft. Schafe wohin das Auge reicht - obwohl sie gleich abziehen, wenn wir kommen. Immer wieder kleine  Wasserläufe    und Teiche mit Sand und Steinen. Hin und wieder ein kleines Wäldchen mit Bäumen zum Klettern. Oder ein paar Matsch-Seen.

Dreck. Freiheit. Weitblick.

Und das wohin das Auge reicht. 

What more do we need but a huge pile of sand and some diggers?
What more do we need but a huge pile of sand and some diggers?

Eigentlich müssen wir gar nicht den Hügel runter in den Busch. Denn vor dem Haus gibt's auch einen großen Sandhaufen.

 

Was braucht Leon mehr als einen Haufen Sand und ein paar Bagger? 

 

Nicht wirklich viel. Obwohl auch das riesige Trampolin im Garten toll ist. Und er gern hüpft.

 

Und dann gibt es noch ein tolles großes Spielhaus mit Sofa und Küche. Sowie Steuerrad & Telefon. So viel zu entdeckt.

 

Alles neu - alles spannend. 

 

Der Fantasie und der Natur sind keine Grenzen gesetzt. Die Vögel zwitschern. Am Nachbarhügel über den Bahngleisen hüpfen die Schafe freudig umher. 

Der reinste Abenteuer-Spielplatz - in unserer Garage
Der reinste Abenteuer-Spielplatz - in unserer Garage

Natur ist toll. 

 

Doch auch an motorisierten Fahrzeugen mangelt es hier nicht bei unserer lieben Familie - von Quad über Motorrad bis hin zum Buggy ist hier alles vorhanden. 

 

Das wird spaßig - vielleicht komm ich mal wieder zum Motorrad fahren?!

Off-road... 

Wer weiß. Es bleibt auf jeden Fall aufregend.

 

Wir sind  jedenfalls schon    mit dem  Buggy den Hügel raufgebraust - das war cool. 

 

Auch Leon hat Benzin im Blut. Er hat sichtlich Spaß an den Quads und Bikes hier in der Garage. Auch Livi & Angus teilen diese Leidenschaft. 

 

Yeah - wir freuen uns schon auf tolle motorisierte Ausflüge!

Driving on the other side - fun
Driving on the other side - fun

Keep calm

and

dirve on 

the left.

 

Auch das Autofahren musste erstmal wieder gelernt werden - schließlich ist hier Linksverkehr. Doch Dank Automatik-Auto kann ich mich ganz auf die verkehrte Straßenseite konzentrieren. Manchmal wischt aber doch noch der Scheibenwischer anstatt, dass der Blinker blinkt :-D  Wer kennt's? 

 

Aber Übung macht bekanntlich den Meister. Und es macht echt Spaß. Kreuzungen erfordern noch große Konzentration. Aber ansonsten läuft es schon recht gut. Auch mein Orientierungssinn ist gefordert. Ein paar Wege kann ich schon problemlos allein bewältigen. Und zur Not gibt es ja - zum Glück - noch das Smartphone  mit Internet. 

 

So und jetzt werd ich erstmal ins Bett  hüpfen - wünsch Euch einen schönen Sonntag!

 

Wir halten Euch natürlich weiter auf dem Laufenden, was so los ist, hier im Kiwi-Land.

 

xxx


We can't adjust 

the wind

but we can adjust

the sails.

-Thomas S. Monson-

 

It's now been almost two weeks on the other side of the world.

Nearly a week until  we got used to the new time zone (10 hours difference). 

 

I truly enjoy the mountain-free views.

 

Slowly we find our routine in our daily life and we settle down.

 

On our very first day we got introduced at school, preschool & playgroup - quite a lot of new faces and impressions (especially for a tired Leon)  - but such a great feeling to be welcomed so nicely on the other side of the world. 

 

The first days were mainly about getting rid of the Jetlag. We stayed up the whole day - even if we longed for a warm bed  and a long sleep after lunchtime.  But   also    Leon did well and stayed up. But after tea (dinner) we went to bed - the first couple of nights I went to bed  with Leon.

 

Another big change is the heating. In New Zealand winter is really quite mild in comparison to the Austrian one. But thats the big difference - the houses don't really have any isolation whatsoever. And the only heating is the fire. 

During  our    first week the weather was rather bad and it was really cold (nothing compared to Austrian winter though). And somehow we felt really cold literally everywhere but in front of the fireplace. And now we either have adjusted to the new weather conditions or the weather got milder again. But it's really fun to keep the fire going so we  stay    warm. 

 

With our little local guides Angus & Livi we explore the bush around the house. What stunning landscape right at our doorstep.

 

And the very best thing: no dangerous animals!  In the water there are eels. But we haven't seen one yet. Some of them moved into our "private" pond recently. Let's see, If we'll ever see them. 

 

The surrounds are the best playground for the kids. Sheep everywhere you look - even though they wander off as soon as we are coming. Everywhere you can find small waterholes and rivers with sand and stones. From time to time there is a small bush or forest with trees to climb on. Or just a few puddles of mud.  Thats really all kids need.

 

Dirt. Freedom. Stunning views (that's what I long for). 

And that's almost everywhere you look. 

 

Practically we don't have to wander down the hill and stroll through the bush to have fun. There is a huge sand pile in front of the house.

 

What else does Leon need but a pile of sand and some diggers?

 

Not really much. But he also loves the big trampoline in the garden. Jumping and running around and around.

 

There is a huge playhouse with a sofa and a kitchen. And even a steering wheel and a telephone. 

 

All new. All exciting. 

 

Let's practice our imagination and play. The birds sing. On the other hillside the sheep are playing.  The seagulls pass by in the direction of the sea.

 

Nature is awesome!

 

But also two- & four wheelers are. And here we are:  in the middle of paradise.

Quads, motorbikes, buggies... all here. 

 

That's gonna be great fun.

And who knows - maybe I'm riding a bike again... offroad maybe... It would be exciting!

Let's see!

 

We  already went up the hill by buggy. Awesome! 

 

Leon has running petrol in his veins as well. You can see how much fun he has just by sitting on a quad. Livi and Angus  share this passion. 

 

Yes - we look forward to lots of awesome trips. 

 

Keep calm

and

dirve on 

the left.

 

 And yes - even driving has to be  learned again - after all here we drive on the left. But thanks to an automatic car, I can fully concentrate to drive on the  wrong    side of the road.  But the wipers still go on sometimes instead of the indicators. :-D  Did    someone have the same problem?

 

But practice makes you a pro. And it's really fun. Intersections are pretty tricky though. But it's getting more normal. And even my sense of orientation is quite good. I already know some ways around. And should I be lost after all, there is still my smartphone with internet connection (hopefully). :-D

 

But now I am off to bed. Have a great Sunday!

We will keep you updated from our adventure on the other side of the world!

xxx 

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