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Spring Cleaning

I love it - Marie Kondo Method
I love it - Marie Kondo Method

 

Garbage    clutters the house

that has no dreams . 

*Mike Dolan*

 

Vor ziemlich genau einem Jahr hab ich das erste Mal meine Klamotten radikal nach der "Kon Marie Methode" ausgemistet und eingeräumt. Zuvor hab ich das Buch "Magic Cleaning" gelesen und ich muss sagen:

Sie ist schon sehr heftig. In vielen Punkten ist sie mir fast zu brutal.

Aber trotzdem: das Ausmisten hat sich verdammt gut angefühlt - obwohl ich festgestellt habe, dass ich ein Jahr später doch etwas  radikaler geworden bin und mein Schrank jetzt fast zur Hälfte leer ist - aber muss ich Euch was sagen? Es fühlt sich richtig gut an. Loszulassen. 

 

Und es ist ja nicht so, dass er lange so leer bleibt, ganz viele Stoffe in meinem "Stoffvorrats-Schrank" wollen vernäht werden... und die Freiräume werden rasch wieder ausgefüllt. :-D Oder aber noch besser: dafür muss "Altes" wieder gehen. 

 

Aber AUSMISTEN - das ist jetzt DIE Aufgabe für den Monat April - und das ziemlich radikal und bevor mir der  Monat    wieder entschwindet. 

Alles ausmisten, was nicht wirklich Freude bringt oder nur rum steht, weil ich es ja mal brauchen könnte... 

Weg damit.

Raus.

Atmen!

Freiraum schaffen!

Träume platz machen. 

 

Heut hab ich mit dem Frühjahrsputz angefangen - es heißt ja, die Wohnung spiegelt die Seele wieder.

Und ich muss sagen - sehr chaotisch.

An einigen Plätzchen in meiner Wohnung finden   sich so ein kleine "Häufchen", die    irgendwie nirgends einen Platz haben.

Tja... jetzt komm ich und das Zeugs muss gehen. Alles raus. Ich brauche Raum. Luft zum Atmen. Ich muss mein Chaos ordnen.

Äußerlich, wie innerlich. Und es befreit. Es fühlt sich toll an. 

 

Die Fenster waren heute an der Reihe - wow, endlich hab ich wieder freie Sicht. Was für ein Staub sich da über den Winter angehäuft hat. Kaum zu glauben. Und der Balkon - ein einziger Graus - doch jetzt wieder schön "staubfrei" (bis das nächste Mal die Kehrmaschine fährt - eh klar!).  Die ersten Gedankenregale sind abgestaubt. Wieder Luft frei auf die wichtigen Dinge. 

 

Dran bleiben ist die Devise. Nicht wieder aufgeben und dem Alltagstrott verfallen. 

Die Zeit rennt. 2 Monate sind es noch. Dann ziehen wir   aus. 

Hoffentlich mit leichtem Gepäck - Silbermond hat  dieses geniale Lied mit dem genialsten Text überhaupt.

"Eines Tages, fällt dir auf, dass du 99% davon nicht brauchst."

Und jeden Tag ein bisschen mehr - absolut. Wir sind so materiell. Kaufen. Wollen. Haben müssen. 

Die Konsumgesellschaft. Doch es ändert sich was in den Köpfen - zumindest in meinem. 

So viele Dinge, die ich einst glaubte unbedingt haben zu müssen, bedeuten mir heute nichts mehr. 

Das Wichtigste ist Gesundheit. Ohne die ist das Leben nichts wert. 

Und mein kleiner Liebling - ohne ihn wäre meine Welt grau. Mit ihm ist sie bunt und voller Abenteuer.

 

So und was mach ich morgen?

Ich glaube, morgen verschicke ich mal ein paar Bücher... 

Leicht... ab heut: nur noch die wichtigen Dinge! xxx

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Kommentare: 1
  • #1

    Vivi (Mittwoch, 04 April 2018 16:18)

    Toller Text !! Ich muss auch noch misten und putzen :)