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Gedanken zum Frühling

Frühling im Allgäu, 2016 "Mama&Sohn"
Frühling im Allgäu, 2016 "Mama&Sohn"

Geht es nur mir so? Oder ist der März einfach verschwunden?

Unbemerkt hat er sich aus dem Staub gemacht, grad noch am letzten Zipfel konnt' ich ihn halten und versuchen die verbleibende Zeit zu nutzen. Hallo? März? Was soll das? Ich hatte doch soooo verdammt viel vor und jetzt bist du fast schon wieder weg?

Die Zeit rennt. Dank der Zeitumstellung hab ich das Gefühl es geht noch schneller und mir fehlen Stunden. Minuten. Momente. 

Alles rinnt nur so dahin und kommt nicht wieder. 

 

Aber im Grunde ist es toll, dass alles fließt. Gerade jetzt - ich kann ihn spüren den FRÜHLING - endlich kommt er aus seinem Versteck hervor und versucht die letzten Reste des hartnäckigen Winters zu vertreiben. Nun ja - noch ziemlich viele Spuren hat er hinterlassen, dieser Winter. Aber Frühling - du bist stark! Du schaffst es! Komm, wir brauchen dich. 

 

Ich mag den Frühling. Das Gefühl - speziell nach so einem langen, weißen Winter wie dieses Jahr - wenn ich endlich wieder Luft krieg. Ja richtig - ich mag den Winter nur bedingt. 2 Wochen im Jahr wären genug für mich.

 

Aber umso schöner ist es, wenn er endlich da ist. Wenn die Leichtigkeit wieder kommt. Der Blick für's Neue. Wenn das Alte hinter einem bleibt und die Kraft wieder da ist um abenteuerlustig zu sein. 

 

Anfang Jänner hat eine junge Australierin mit ihrem Abschiedsbrief die Welt in Atem gehalten - der Brief wurde rauf und runter in den sozialen Netzwerken geteilt. Auch mich hat er sehr berührt. Und deshalb bin ich aufgestanden von meinem Sofa, hab meine Komfortzone verlassen und riskiere jetzt. Riskiere ohne zu riskieren. Natürlich. Schließlich bin ich Mama. Und hab Verantwortung. Doch ein bisschen träumen  über den Teller(Kontinent)rand muss schon sein.

 

Auch wenn es sich gerade etwas spießt - gebe ich dennoch nicht auf. Dran bleiben ist die Devise. Nicht von Träumen abbringen lassen. Endlich tun. Nicht nachgeben. Endlich mutig sein.  Nicht andere  über deine Wünsche bestimmen lassen. Endlich zielstrebig sein. 

 

Und während all dem nicht vergessen, die  Umgebung  mit den Augen eines Kindes zu betrachten - Kinder sehen so vieles anders. So vieles toller, als wir Erwachsenen. Uns wird so viel Fantasie genommen. So viel Freidenken. Daran sollten wir festhalten. Und von unseren Kleinen lernen. Sie auf Augenhöhe treffen. Und studieren. Diese Wesen sind einfach großartig. Ich bin so unendlich glücklich, dass ich so einen kleinen Welten-Entdecker bei mir haben darf.  Es macht so unglaublich viel Spaß. Vor allem wenn man wieder lernt einfach zu sein. Egal was andere denken. Sei du. Sei frei. Sei fantasievoll. Sei mutig.

 

Ich  hab beschlossen es aufzugeben, ein Konzept zu haben. Alle Blogeinträge zu "planen". Eine "Linie" zu haben. Das kann ich nicht. Das würde vielleicht kurze Zeit klappen, doch dann... fällt mir wieder was anderes ein. Und ich müsste wieder alles über den Haufen werfen. Nein. Was mir durch den Kopf geht, darüber schreib ich.  Oder wie es in den Sinn kommt, so wird es. 

 

 

Meine Welt. Bunt. Kreativ. Froh. Frei. 

 

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