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Venice in December...

Rialto bridge in December
Rialto Brücke im Dezember

"It's time to get away."

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn einem alles zu eng wird? Genauso ging es mir Anfang Dezember und so hab ich spontan meinen Kleinen eingepackt, ein Hotel gebucht, ein paar Sachen in den Rucksack geschmissen  und los ging unser Roadtrip:

 

VENEDIG

 

war unser Ziel.

 

Ja - richtig gelesen, Venedig wie in VENEZIA in Bella Italia. Mit unserem Fiat500 über den Felbertauern, weiter Richtung Plöckenpass (ufff- so viele enge Kehren und schmale Sträßchen - den bin ich im Ernst mal mit dem Motorrad gefahren? Wow - definitiv in einem anderen Leben...) und schon ist man in einer anderen Welt.

 

Die Ortschaften nach dem Plöcken sind schon eher trist und ich hatte das Gefühl zum Großteil auch verlassen. Aber ich merkte sofort, dass wir nicht mehr in Österreich waren. Ich mag es, wie sich die Landschaft verändert, wenn man mit dem Auto oder aber auch mit dem Motorrad verreist.

 

Es war so ein toller Tag - die Sonne strahlte ins Auto, nach dem Pass war auch bald kein Schnee mehr und dann spürte man den "Süden". Auf der Autobahn rasten wir dem Meer entgegen. Leon schlief friedlich am Beifahrersitz. Er wurde erst kurz vor Venedig wieder wach und freute sich auf das bevorstehende Abenteuer.

 

Natürlich sind wir erstmal im Kreis gefahren - zumindest hatte ich das Gefühl, bevor wir die Garage und die Haltestelle für das Boot nach Venezia gefunden haben.

 

Leon war super aufgeregt und freute sich wie die Mama... Es war alles so spannend. Das letzte Mal war ich vor 4 Jahren das letzte Mal in Venedig - auch eher zur "Off-Season" - ich glaub es war Anfang November oder erst Ende Oktober - Venedig im strömenden Regen - auch eine tolle Erfahrung.

 

Nach einer kurzen Bootsfahrt kamen wir am Markusplatz an. Ich war gleich verzaubert. Venedig zeigte sich von seiner schönsten Seite. Durch die kleinen Gässchen suchten wir uns unseren Weg auf der Landkarte in unser kleines Hotel. Durch Gassen, über kleine Brückchen hinüber, um Ecken und über Plätze. Schließlich fanden wir unser Mini-Hotel. Die Zimmer waren super hoch aber winzig - die Tapeten ein absoluter Traum.  Für eine Nacht genau richtig. Ein bisschen barocker Flair.

 

Danach fuhren wir den ganzen Tag Boot, Gondel, spazierten über Plätze und Brücken, verirrten uns und fanden den Weg. Der kleine Leon war unglaublich - er spazierte durch die Gassen. Fuhr Boot. Einmal überquerten wir den Canal sogar auf einer Gondel.

 

Abends gab es noch einen kleinen Weihnachtsmarkt bei uns um die Ecke, eine Portion Pommes für € 6,00 und einen atemberaubenden Sternenhimmel gab es gratis dazu. Venedig strahlte auch nachts. Schon bald gingen die Lichter an. Wir sind nochmal im Dunkeln mit dem Boot gefahren - all die erleuchteten Zimmer. Die barocken Tapeten und Kronleuchter sah man durch die Fenster. Und ich spinnte mir alte Geschichten zusammen.

 

Am nächsten Tag regnete es - überhaupt nicht schlimm - auch wenn wir an einen Regenschirm natürlich nicht gedacht hatten. Nach dem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen und suchten wieder unseren Weg zurück zum Markusplatz - hindurch durch Gassen und Stege und genossen den leichten Nieselregen und das fast leere Venedig. Auf dem Markusplatz angekommen traf man wieder auf die Touristengruppen, die einem Fähnchen folgten. Wir "boardeten" unser Boot und fuhren wieder Richtung Auto.

 

Eine Nacht in Venedig.

 

Venedig - eine unglaublich tolle Stadt. Ich bin aufs neue verzaubert und freue mich schon auf die nächste Reise dorthin. Und auf all die Geschichten, die Venedig uns noch zu erzählen hat.

 

Un baccio ed a presto Venezia!

 

I will never forget experiencing Venice for the first time. It feels like you are transported to another time - the art, music, food and pure romance in the air is like no other place. Elizabeth Berkley
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